| A. |
Grundsätze
des Projektes "ArchiSig" zur Langzeitsicherung elektronisch signierter
Dokumente |
B. |
Anforderungskatalog zum Verbundprojekt "ArchiSig -
beweiskräftige und sichere Langzeitarchivierung digital signierter
Dokumente" |
C. |
Interpretation zu § 17 Signaturverordnung (SigV)
Die angefügte Interpretation zu § 17 SigV entspricht grundsätzlich der Ansicht der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) als zuständige Behörde nach § 3 Signaturgesetz (SigG). |
D. |
Rechts-Simulationsstudie "ArchiSig"
Im Herbst 2003 wurde eine Simulationsstudie im Universitätsklinikum Heidelberg durchgeführt. Anwälte, Richter und Gutachter haben vom Projekt "ArchiSig" entwickelte Konzepte und prototypische Lösungen auf ihre Beweistauglichkeit überprüft. Die Zielsetzung, das Vorgehen und der Ablauf der geplanten Simulationsstudie werden im angefügten Flyer dargestellt.
ArchiSig-konforme Konzepte und Lösungen können als rechtssicher betrachtet werden. Dies hat die Rechts-Simulationsstudie bestätigt, die am Universitätsklinikum Heidelberg durchgeführt wurde. Wer ein elektronisches Archiv aufbauen will, das signierte Dokument enthält, die gegebenenfalls als Beweismittel vor Gericht geeignet sein sollen, sollte die Signaturerneuerung entsprechend § 17 Signaturverordnung, wie sie im ArchiSig-Konzept umgesetzt wurde, gestalten. Für diesen Fall wurde in der Simulationsstudie die Neusignierung elektronisch signierter Dokumente als beweiskräftig und SigG-konform bewertet. Außerdem wurden die Verifikationsdaten für akkreditierte Signaturen als ausreichend angesehen. Verfahren, die nicht dem ArchiSig-Konzept folgen, können mit Beweisrisiken verbunden sein. Für den Empfänger elektronisch signierter Dokumente ist eine ausreichende und erfolgreiche Signaturprüfung erforderlich, wenn er aus signierten Dokumenten Handlungen ableiten will.
Literatur:
- St. Fischer-Dieskau, A. Roßnagel, R. Steidle: Beweisführung am seidenen Bit-String? - Die Langzeitaufbewahung elektronischer Signaturen auf dem Prüfstand. MMR MultiMedia und Recht 7 / 2004.
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E. |
Publikationen und Berichte: |
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- Brandner, R.; van der Haak, M.; Hartmann, M.; Haux, R.;
Schmücker, P. (2002): The Electronic Signature of Medical Documents -
Integration and Evaluation of a Public Key Infrastructure in Hospitals.
Methods of Information in Medicine 41, 321 - 330.
- Schmücker, P.; Brandner, R.; Pordesch U. (2001): Beweiskräftige und
sichere Erzeugung und Langzeitarchivierung signierter Dokumente als
Basis für die Kommunikation in medizinischen Versorgungsregionen.
In: Jäckel, A. (Hrsg.): Telemedizinführer Deutschland Ausgabe 2002.
Ober-Mörlen: Medizin Forum AG, 112 - 116.
- Brandner, R.; Pordesch, U.; Rossnagel, A.; Schachermeyer,
J. (2002): Langzeitsicherung qualifizierter elektronischer
Signaturen. Datenschutz und Datensicherheit 26 (2), 97 - 103.
- Brandner, R. (2002): Langzeit-Archivierung elektronisch
signierter Dokumente. Tagungsband der ONLINE 2002 - 25. Europäische
Kongressmesse der IT- und TK-Branche vom 28. bis 31. Januar 2002 in
Düsseldorf.
- Brandner, R.; Schmücker, P. (2002): Die neue Gesetzgebung
zur Digitalen Signatur und Archivierung - welche Möglichkeiten bieten
digitale Signaturen im Gesundheitswesen? Tagungsband zur 7. Fachtagung
"Praxis der Informationsverarbeitung in Krankenhaus und
Versorgungsnetzen (KIS)" am 11. und 12. April 2002 in Heidelberg. Dr.
Johannes Hörning GmbH Heidelberg, 87 - 91.
- Beß, A.; Bludau, B.; Brandner, R.; Farnbacher, W.;
Fischer-Dieskau, St.; Kantorek, R.; Kappelhoff, B.; Kutscha, A.; Lauer,
S.; Pordesch, U.; Roßnagel, A.; Schachermayer, J.; Schmücker, P.;
Tielemann, M.; Winnecke, A. (2002): Anforderungskatalog zum
Verbundprojekt "ArchiSig - Beweiskräftige und sichere
Langzeitarchivierung digital signierter Dokumente", Version 2.0. Bericht
des VERNET-Verbundprojektes "ArchiSig", Dezember 2002.
- Brandner, R.; Pordesch, U. (2002): Long-Term Conservation of Provability of
Electronically Signed Documents. Tagungsband ISSE 2002 - Information
Security Solutions Europe: The Independent European Conference for IT
Security vom 02. bis 04. Oktober 2002 in Paris.
- Brandner, R.; Bludau, H.; Bludau, H.-B.; Beß, A.;
Schmücker, P. (2002): Vom Siegel zur elektronischen Signatur. Deutsches
Ärzteblatt/PraxisComputer 5, 20-22.
- Roßnagel, A.; Fischer-Dieskau, St.; Pordesch, U.; Brandner,
R. (2003): Erneuerung elektronischer Signaturen - Grundfragen der
Archivierung elektronischer Dokumente. Computer und Recht, Heft 4 vom
15. April 2003, 301 - 306.
- Brandner, R.; Pordesch, U. (2003): Konzept zur
signaturgesetzkonformen Erneuerung qualifizierter Signaturen.
Datenschutz und Datensicherheit 27 (6), 354 - 359.
- U. Pordesch, Ch. Frye: Sicherheitseignung von Algorithmen qualifizierter
Signaturen. DuD Datenschutz und Datensicherheit 2003; 27 (2): 73 - 83.
- R. Brandner, A. Beß, A. Kutscha: Entwicklung eines Basisstatusmodells zum
Einsatz elektronischer Signaturen für langfristig beweiskräftige Dokumente in
medizinischen Anwendungssystemen. In: M. Blettner, K. Kuhn, M. Löffler (Hrsg.):
Informatik, Biometrie und Epidemiologie in Medizin und Biologie. Abstracts der
48. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik,
Biometrie und Epidemiologie (GMDS), Münster, 14. bis 19. September 2003. Jena:
Urban & Fischer 2003, 200 - 202.
- M. Fischlin, U. Pordesch: Nichtabstreitbarkeit trotz Verschlüsselung. DuD
Datenschutz und Datensicherheit 2004, 28 (3): 163 - 168.
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| F. |
Pressespiegel |
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